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Kir Royal neu aufgelegt

Von am Aug 29, 2015 in Rezepte | Keine Kommentare

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Statt Hugo: Ein Rezept für Johannisbeer-Eis am Stiel  als kühle Einlage für einen erfrischenden Prosecco

Kir Royal III

In meinem Rezept-Post für

Rezept: Johannisbeer-Gelee Amaretto-Zimt

habe ich von meiner phänomenalen 7 kg schweren Johannisbeer-Ernte und von meinem Glück mit meinen Johannisbeersträuchern berichtet. 1,5 kg  hatte ich zu Gelee verarbeitet und den Rest der Ernte eingefroren.

Doch das Gartenjahr schreitet voran und mittlerweile beernte ich täglich meine Tomatensträucher und meine zwei hyperaktiven Zucchini-Pflanzen, bei denen ich einfach nicht begreife, woher sie die Power für so ein gewaltiges Wachstum nehmen.

Damit ich nicht jeden, sondern nur jeden zweiten Tag Zucchini essen muss – kleine Übertreibung – benötige ich Platz in meiner Gefrier-Kombi. Also habe ich 1,5 kg meiner köstlichen Johannisbeeren wieder aufgetaut. Ich bin ein großer Hugo-Fan, doch immer nur Hugo trinken, wenn man sich mit seinen Leuten trifft, ist doch langweilig, Und leider ist mein eigener Holunder noch zu klein und hat bisher noch nicht geblüht.

Kir Royal C

Bei meinen Johannisbeeren dachte ich da spontan an einen Kir Royal.

Doch mein selbst zubereiteter Johannisbeer-Sirup hatte mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen – er schmeckt irgendwie nur nach Zucker und nicht nach den Beeren, da fehlte mir einfach das Besondere.

Die Idee, den Saft meiner Johannisbeeren stattdessen zu Eis zu verarbeiten kam mir beim Auffüllen der Eiswürfel an einem richtig heißen Tag. Ich liebe selbst gemachtes  Eis am Stiel, besitze die Formen dafür und habe immer einen Stiel-Vorrat zur Hand. Bei der Auswahl der Zutaten habe ich mich in der Getränke-Abteilung bei den Cocktail-Zutaten umgesehen.

Kir Royal VMeine Eisform hat Platz für acht Stücke Eis und fasst etwa 800 ml Flüssigkeit.

Zutaten:

Die Kombi von Johannisbeeren und Sirup verleiht dem Eis seinen süß-sauren Geschmack. Der Wodka ergänzt die Mischung um eine leicht bittere Note.

Ich habe festgestellt, dass aufgetaute Johannisbeeren längst nicht so anstrengend und mühevoll zu entsaften sind wie die frisch gepflückten Beeren. Vielmehr steht bereits einiges an Saft in der Tüte, wenn die Beeren vollständig aufgetaut sind (ich habe sie über Nacht auftauen lassen). Einen großen Teil des Saftes musste ich also einfach nur in mein Mix-Gefäß abgießen. Die Beeren habe ich im Zerkleinerer meiner Küchenmaschine püriert und die Masse  durch ein Sieb gestrichen, genau wie bei der Gelee-Herstellung.

Anschließend habe ich den Saft mit dem Wodka, dem Lemon- und dem Ahornsirup verrührt und die Flüssigkeit in die Eisformen gefüllt.

Bevor ich die Stiele in die Flüssigkeit stecke, stelle ich die gefüllte Eisform immer erst für eine gute Stunde ins Gefrierfach. Danach ist die Masse schon ein wenig fester und die Stiele kippen nicht so leicht um.

Wenn das Eis abends fest sein soll, sollte es mindestens vormittags zubereitet worden sein, sonst besteht die Gefahr, dass es innen noch flüssig ist.

So ein Eis am Stiel passt natürlich nicht in ein schmales Sektglas. Ich fülle für den Kir Royal meine größten Rotwein-Gläser zu einem Viertel mit gut gekühltem, trockenen Prosecco – den finde ich vom Kohlensäure-Gehalt her angenehmer und feiner als normalen Sekt und das Eis passt perfekt dazu, denn es ist für sich geschmacklich schon ein Knaller, da muss es im Glas (und im Mund) nicht auch noch schäumen.

Das Eis stelle ich dann mit dem Stiel nach oben in das Glas – so kann man abwechselnd am Eis rum schlabbern und am Prosecco nippen.

Das Johannisbeer-Eis taut sehr schnell – es sollte also erst unmittelbar vor dem Servieren in den Prosecco gestellt werden.

Dieser Kir Royal ist super erfrischend nach einem heißen Tag, ein prickelndes Dessert nach einem Barbeque und passt super auf Gartenparties und Mädels-Abende.

In meinen nächsten Beiträgen wird es dann wieder handwerklich !

Herzlichst, Eure

Unterschrift mittel

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