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Kräutersalz mit Knoblauch und Zitrone

Von am Jul 19, 2015 in Rezepte | 2 Kommentare

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Heute: Ein schnelles Rezept für ein duftendes Kräutersalz mit Kräutern frisch aus dem Garten

kräutersalz

Als Vollzeit-Berufstätige mit Haushalt, Blog und Garten bin ich für jedes Rezept dankbar, das sich in der Küche schnell in etwas Leckeres verwandelt. Kräutersalze sind beim Kochen wahre Allround-Talente – und dieses kommt locker ohne Geschmacksverstärker aus:

Mit einer frischen Tomate und etwas Kräutersalz darüber lässt sich jedes einfache Salami-Brot auf die Schnelle lecker und mediterran aufpeppen.

In ein Joghurt-Dressing gerührt verfeinert es mit seinen Kräutern, etwas Knoblauch und Zitrone jeden Sommer-Salat.

Fleisch zum Grillen oder Braten kann man prima damit einreiben oder das Salz mit einer Marinade verrühren. Oder man streut es über Potato-Wedges und serviert sie mit einem Quark-Dipp.

Kurz: Es gibt unzählige Verwendungsmöglichkeiten und das Beste: Das Kräutersalz  ist schnell zubereitet!

kräutersalz

Hier die Zutaten:

Ich mag Rezepte, für die ich keine Waage und nur ein Gefäß zum Abmessen brauche. Hier ist es eine normale Teetasse. Für ein kleines Einmachglas mit Kräutersalz benötigt man

Ich verwende überwiegend Meersalz beim Kochen wegen des darin enthaltenen Jods. Für das Kräutersalz nehme ich grobes Salz, weil ich meine, dass es sich beim Durchmixen mit den nur grob zerkleinerten Kräutern besser damit vermischt als feines Salz.

Die Knoblauchzehen werden geschält und grob zerkleinert, die Kräuter werden in einem Sieb kalt abgespült. Ich zerkleinere Kräuter immer erst nach dem Abwaschen, damit von den Inhaltsstoffen nichts durch den Abguss rauscht.

Anschließend schleudere ich sie in einer Salatschleuder trocken oder lege sie auf die eine Hälfte eines Küchenhandtuchs und tupfe sie mit der zweiten Hälfte trocken. Das Salz soll sich beim Vermixen nicht auflösen oder zu sehr klumpen. Da ist es von Vorteil,  wenn die Kräuter neben der ohnehin schon in ihnen enthaltenen Feuchtigkeit nicht zu nass sind.

Ich verwende zum Verarbeiten einen Mini-Zerkleinerer (meine Mutter sagt „Kaffee-Mühle“ dazu) und gebe portionsweise Salz, Knoblauch, Zitronenschale und Kräuter hinein und zerkleinere die Mischung zu einer leuchtend hellgrünen Masse. Dies wiederhole ich so oft, bis ich alle Zutaten miteinander vermixt und zerkleinert habe.

Thermomix- und Küchenmaschinen-Besitzer unter Euch können natürlich ihre Geräte benutzen. Ich mag wegen dieser kleinen Menge meine Küchenmaschine nicht schmutzig machen, darum reicht mir die kleine „Mühle“.

Die leicht matschige Masse gebe ich dann zum Trocknen für ein paar Stunden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wer es eilig hat, kann das Blech auch bei nicht allzu starker Hitze in den Backofen stellen. Ich mache das nicht, weil ich meine, dass sich die ätherischen Öle in den Kräutern dann schneller verflüchtigen als bei einer langsamen, schonenden Trocknung des Salzes.

Ob es trocken ist, merkt man gut, wenn man eine kleine Menge aufnimmt und es auf das Blech zurück streut – es muss rieseln und darf nicht mehr klumpen oder zusammenbacken. Wenn Ihr es nachmittags zubereitet, sollte es bis zum nächsten Morgen trocken genug sein, um es abzufüllen.

kräutersalz

Ich bewahre mein Salz in einem kleinen, gut verschlossenen Einweck-Glas auf.

Das Kräutersalz ist ein tolles Gastgeschenk, zum Beispiel wenn Ihr zum Grillen eingeladen seid. Ich habe die Kräuter alle auf meiner Kräuterspirale, aber man kann natürlich auch gekaufte Kräuter für das Salz verwenden oder die Kräuter auch mal austauschen.

Ich werde als Nächstes eine Oregano-Basilikum-Mischung ausprobieren und wünsche Euch leckere Mahlzeiten!

Herlichst, Eure

Unterschrift mittel

2 Kommentare

  1. Johanna

    Juli 19, 2015

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    Schöne Idee, danke fürs Teilen. Man kann das Kräutersalz bei genügend Salzanteil auch in einem Schraubglas im Kühlschrank lange aufheben. Das Salz konserviert nämlich gleichzeitig. Allerdings muss der Salzanteil dann deutlich höher sein und die Kräuter nicht zu saftig, damit die Kräuter nicht gären.
    Schöne Grüße,
    Johanna

    • Petra

      Juli 20, 2015

      Kommentar absenden

      Hi Johanna, das kenne ich so vom „Suppengrundstock“ – ist ursprünglich wohl ein Thermomix-Rezept – ist im Grunde eingepökeltes, zerkleinertes Suppengemüse, also etwas gröber als Kräutersalz, und wird in meiner family statt Gemüse-Brühe benutzt.
      Viele Grüße
      Petra

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